KINO im Heimatmuseum

KINO im Heimatmuseum

Mit unserem neuen Filmschmiede-Programm laden wir Sie, an jedem ersten Freitag im Monat, herzlich ein in der guten Stube Breckerfelds Filme zu  schauen.

Bei unserer Filmauswahl versuchen wir uns an Billy Wilders Motto “Du sollst nicht langweilen!” zu orientieren.

Eintritt: 7,50 € – Einlass ab 19:00 Uhr
Kartenverkauf im Rathaus.
(für Restkarten an der Abendkasse können wir nicht garantieren)

www.filmrisskino.deDie Filmschmiede ist eine Veranstaltung des Stadtmuseum Breckerfeld e.V.
und des Filmriss Projektkinos Gevelsberg.

Winter‘s Bone

02.11.2018 – 19:30 Uhr   

Ree (Jennifer Lawrence), gerade einmal 17 Jahre alt, muss sich um ihre zwei jüngeren Geschwister und ihre psychisch kranke Mutter kümmern. Ihr Vater, ein Drogenkrimineller, ist gerade auf Kaution frei ist und erscheint nicht zu einem Gerichtstermin. Als Sicherheit hatte er das Haus seiner Familie verpfändet. Ree wird mitgeteilt, dass die Familie das Haus verliert, sollte ihr Vater nicht wieder auftauchen. Die willensstarke Teenagerin begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater und taucht dabei in ein Umfeld voller Drogen, Düsternis und dunklen Geheimnissen.

USA 2017 – FSK 12

 

Die Blumen von Gestern

05.10.2018 – 19:30 Uhr   

Ziemlich fies, ein bisschen durchgeknallt und sehr kurzweilig:
Das sind die herausragendsten Attribute einer wirklich nur beinahe romantischen Komödie um zwei Soziopathen, die sich untereinander aufs Feinste befehden. Adèle Haenel und Lars Eidinger spielen die beiden Chefneurotiker Zazie und Totila, deren persönliches Unglück in der Familiengeschichte liegt. Chris Kraus hat eine herrlich respektlose, aber niemals denunzierende Farce über die Spätfolgen des Holocausts geschrieben. Dabei bleibt die fantasievolle Story trotz hoher Slapstickdichte seriös und wird zu einer wenig barmherzigen, aber dafür warmherzigen Lehrstunde in Sachen (Schwarz-)Humor, der bekanntlich heilsame Wirkung haben kann.

Deutschland 2017 – FSK 12

 

Der Wein und der Wind

07.09.2018 – 19:30 Uhr   

Burgund, der goldenen Mitte Frankreichs, widmet der französische Ausnahmeregisseur Cédric Klapisch sein wunderbar authentisches Sozialporträt über den Weinanbau zwischen Tradition und Moderne.
Nach der chaotischen WG in Barcelona („L´Auberge espagnole“), dem Zusammenprall der Welten eines Börsenmaklers und seiner Putzfrau („Mein Stück vom Kuchen“) und seiner Liebeserklärung an Paris („So ist Paris“), ist seine neue, exzellente Darstellerriege dieser Familiensaga nun durchwegs erwachsen geworden. Sie müssen sich entscheiden für oder gegen ein Leben in der Provinz, dem Weiterführen des Erbes ihrer Eltern und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen.
Ein weiteres Glanzstück französischen Erzählkinos.

Frankreich 2017 – FSK 0

 

Der Effekt des Wassers

14.12.2018 – 19:30 Uhr   

Der Kranführer Samir verliebt sich in einer Kneipe auf den ersten Blick in eine junge Blondine, die sich patent gegen die Anmache eines Typen wehrt. Samir findet heraus, dass Agathe als Bademeisterin im Pariser Vorort Montreuil arbeitet, kauft eine Badehose und gibt sich als Schwimmanfänger aus, um seiner Flamme näher zu kommen.
Samirs Schwindel fliegt auf, als er eine ertrinkende Frau rettet und sich als vollendeter Schwimmer outet. Agathe reist kurz darauf nach Island, Samir folgt ihr spontan, um die Situation zu klären.
Dass Samir so tut, als sei er Nichtschwimmer, ist nur die Spitze des Eisbergs. Im skurrilen Verlauf der Geschichte erleidet er durch einen Stromschlag einen Gedächtnisverlust, mit der Stadträtin Anna kommt noch eine gemeinsame Freundin von Agathe und Samir ins Spiel, und eine Kaffeesatzleserin redet ebenfalls ein Wörtchen mit.

Frankreich/ Island 2015 – FSK 6